KUPFER

Die Vorzüge des Kupfers

  • elektrisch leitfähig
  • ästhetisch
  • umweltschonend

Kupfer ist nach Silber der zweitbeste elektrische Leiter.
Kupferrohre sind dünn, und ihre Anschlüsse sind dezenter, weniger auffällig als die von Stahl- oder Plastikrohren.
Kupfer wird vollständig recycelt. Dadurch trägt es zur Schonung der Umwelt und der Naturressourcen bei.
Es ist Bestandteil eines Prozesses der nachhaltigen Entwicklung und der Umweltstrategie der Bauindustrie.
Kupfer ist auch der erste Werkstoff für Brauchwasser-Versorgungsleitungen und Heizungsleitungen für den ein Meldeformular für Umwelt- und Gesundheitsschutz (FDES) vorzulegen ist.

Kupfer eliminiert 95% der Bakterien*

Sowohl in kollektiven als auch in privaten Wohngebäuden können die Sanitärinstallationen zu regelrechten Brutstätten für die Entwicklung von Legionellen werden. Wenn auch davon auszugehen ist, dass gegenwärtig kein Leitungssystem einen absoluten Schutz gegen die Bakterien bietet, so ist doch sicher, dass diese Organismen sich in Kupferleitungen schwieriger entwickeln.

  • Erste beobachtete Besonderheit : es ist extrem schwierig, in eine Kupferleitung eingebrachte Bakterien am Leben zu erhalten. Es war eine wiederholte Injektion von Bakterien in Dosierungen notwendig, die weit über den bei anderen Werkstoffen wirksamen Mengen lagen. ’
  • Zweite Feststellung: der Einfluss der Temperatur. Ab 25° C (am Ausgang der Mischbatterie) hat das Kupfer einen Einfluss, den die anderen Werkstoffe nicht haben.
    Diese Temperatur hat keinerlei positive Wirkung zusammen mit Edelstahl, PER, CPVC, während in Kupfer-Leitungsnetzen die Bakterien dann schon nicht mehr nachweisbar sind.

Der einzige Passivschutz für den häuslichen Gebrauch

Für häusliche Anlagen, wo die Temperatur des Warmbrauchwassers am Entnahmepunkt 50°C in Badezimmern und 60° C in anderen Räumen (2) nicht überschreiten darf, zeigt diese KIWA-Studie deutlich, dass die Wahl des Werkstoffs von Bedeutung ist.

In der Tat wurden Legionellen in den letzten Jahren regelmäßig in privaten Installationen gefunden, und in einigen Fällen in den Niederlanden ging es dabei auch um deren Identifikation als Infektionsquelle.
Wenngleich das Risiko für die häuslichen Installationen von den Behörden nicht als wesentlich betrachtet wird, so kann doch das Kupfer in diesem Zusammenhang als
ein wirksamer passiver Schutz betrachtet werden.

(2) Gemäß Erlass vom 30. November 2005, veröffentlicht im Amtsblatt vom 15. Dezember 2005.