Die Unternehmensgeschichte von Tréfimétaux

Die Gesellschaft Tréfimétaux ist in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden. Von 1987 bis März 2016 gehörte sie zur Unternehmensgruppe KME, seit Mai 2007 unter dem Namen KME France. Seit April 2016 firmiert das Unternehmen wieder unter seinem ursprünglichen Namen Tréfimétaux; es umfasst die Standorte Courbevoie, Givet, Niederbruck und Seravalle Scrivia in Italien.

1962

ntstehung von Tréfimétaux durch Fusion der Gesellschaften Compagnie Française des Métaux (gegründet 1892) und Tréfileries et Laminoirs du Havre (gegründet 1907).

1967

Übernahme-Fusion von Tréfimétaux durch die Gruppe Péchiney. Tréfimétaux bildet den Unternehmenszweig Kupfer und macht 8% der Geschäftstätigkeit des Unternehmens aus.

1975
-1980

Tréfimétaux konzentriert die Geschäftstätigkeit um das Kerngeschäft Produkte für den Maschinenbau und tritt die Geschäftstätigkeiten ab, die nicht mehr in Synergie zur Unternehmensstrategie stehen. So wird 1980 insbesondere die Produktion von Kabeln an die Gesellschaft Pirelli verkauft.

1980
-1987

Tréfimétaux wird umstrukturiert: es werden bedeutende Investitionen getätigt, um die Produktivität und die Zuverlässigkeit der Prozesse zu verbessern; gleichzeitig erfolgte eine progressive Verringerung der Belegschaftsstärke von 6 000 auf 2 500 Beschäftigte. Die Werke in Le Havre und Dives sur Mer werden geschlossen.

1987

Die italienische Gesellschaft SMI, die bereits im Geschäftsbereich Kupfer tätig ist, erwirbt 100% des Kapitals von Tréfimétaux bei der Gesellschaft Péchiney. Mit dieser Zusammenführung entsteht ein regelrechtes europäisches Industrieensemble, das auf die Verarbeitung von Kupfer spezialisiert ist. Anlauf eines sich über mehrere Jahre erstreckenden Investitionsplans für Tréfimétaux im Umfang von 100 Millionen Franc jährlich.

1989

Die Gesellschaft Cuivre et Alliages, seit 1987 eine Tochter von Tréfimétaux, wird vollständig als Unternehmensteil eingegliedert.

1990

Die italienische Gesellschaft SMI, Società Metallurgica Italiana S.p.A., erwirbt über ihre Tochter „Europa Metalli S.p.A.“ die Aktienmehrheit von KM-Kabelmetal und wird so zum ersten Unternehmen der Kupferverarbeitung weltweit.

1991

Tréfimétaux reorganisiert seine Abteilung für Walzprodukte und führt seine Distributionsaktivitäten in Frankreich zusammen.

1993

Es wird eine gemeinsame Management-Organisation für Europa Metalli und Tréfimétaux geschaffen. Sie gliedert sich nach drei Geschäftsbereichen mit gleichartigen Produktions- und Verkaufstätigkeiten (Rohre, Messing- und Kupferstangen, Walzprodukte).

1995

Tréfimétaux S.A. (Frankreich), Europa Metalli S.p.A. (Italien) und KM-Kabelmetal AG (Deutschland), drei seit langem in der europäischen Kupferverarbeitungsindustrie tätige Gesellschaften, fusionierten zur KME, einer zu 100% von der Gesellschaft SMI gehaltenen Tochter.

1999

Die Gesellschaft SMI erhöht ihre Beteiligung am Kapital der KME AG.

2003

Die Gesellschaft SMI hält 100% des Kapitals der KME AG.

2005

Der Tätigkeitsbereich Stangen der Gruppe wird ausgegliedert. Die französische Tochter erhält die Bezeichnung Tréfimétaux Brass SAS.

2006

Die Finanzholding SMI erhält den Namen KME Group S.p.A.

2007

Um das Image als vollständig integrierte europäische Gruppe zu stärken, beschließt die KME Group, für die Gesamtheit ihrer Tochtergesellschaften die Annahme der Marke KME®. So wird ab 1. Mai 2007 die Tréfimétaux SA zu KME France S.A.S. und Tréfimétaux Brass SAS wird KME Brass France SAS.

2016

European Copper Tubes (ECT), die Muttergesellschaft von CUPORI, und KME AG haben eine Partnerschaftsvereinbarung im Kapital der französischen Gesellschaft KME France S.A.S. unterzeichnet. Diese Vereinbarung hat durch die Entwicklung neuer Synergien beim Know-how sowie in Forschung und Entwicklung die Herausbildung eines europäischen Akteurs erster Größenordnung in den Geschäftsbereichen Kupferrohre und Kupferstangen ermöglicht.
Diese Vereinbarung ist auf die französischen Werke Givet und Niederbruck und auf deren Geschäftsbereiche Kupferrohre (Givet) und Kupferstangen (Niederbruck) sowie den Geschäftsbereich Rohre des italienischen Werks Serravalle Scrivia, einer Abteilung von KME Italy S.p.A. begrenzt.
Als unmittelbare Konsequenz ergibt sich aus dieser Vereinbarung der Name Tréfimétaux SAS für die Gesellschaft KME France S.A.S.

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